Räumungsklage gegen A. Ferri und MieterInnenmobbing in der Raabe4 – Prozessbeobachtung am Freitag, den 9. November

+++ Hinweis: Entgegen bisheriger Ankündigungen finden beide Prozesse vor dem Amtsgericht statt +++

Diesen Freitag finden gleich zwei Verhandlungen vor dem Amtsgericht Stuttgart statt. Da die betroffenen MieterInnen von Verdrängung und MieterInnenmobbing betroffen sind rufen wir zu einer solidarischen Prozessbeobachtung vor Gericht auf.

1. Verhandlung um 11:30 Uhr: Räumungsklage gegen A. Ferri

Verhandelt wird eine Räumungsklage gegen die Mieterin A. Ferri, weil der Vermieter Eigenbedarf angekündigt hat. A. Ferri zweifelt jedoch den Eigenbedarf an und hat außerdem schlicht und einfach keine andere für sie bezahlbare Wohnung finden können.
Freitag, 9.11.2018 um 11:30 Uhr am Amtsgericht Stuttgart, Hauffstraße 5, Saal 307 im 3.OG

2. Verhandlung um 12:30 Uhr: Wilhelm-Raabe-Straße 4 – Dachbodenprozess

Ankündigung vom Ex-BesetzerInnenkollektiv: Nach der Räumung der besetzten Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 schikaniert die Eigentümerfamilie Passy weiterhin die regulären MieterInnen. Dazu gehört die Untersagung der Nutzung des Dachbodens durch alle Mietsparteien. Bereits im September musste die Eigentümerfamilie gegenüber einer Mietpartei vor dem Amtsgericht faktisch eine Niederlage einstecken. (Bericht: http://leerstandbeleben.bplaced.net/?p=390). Nun wehren sich auch die anderen Mietparteien im Haus gegen die Untersagung der Nutzung des Dachbodens.  MieterInnenmobbing ist alltäglich! Wehren wir uns gemeinsam dagegen!
Freitag, 9.11.2018 um 12:30 Uhr am Amtsgericht Stuttgart, Hauffstraße 5

Treffpunkt zur gemeinsamen Prozessbeobachtung:
Freitag, 9. November 2018
11.00 Uhr / Vor dem Amtsgericht Stuttgart

 

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Kommentare (1)

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    Schöggl

    |

    Ich selbst habe meine Wohnung verloren aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen und m. E. aufgrund von Instrumenalisierungen des Amtgerichts Esslingen von Seiten der Vermieter. Leider erkannte das Amtsgericht Esslingen nicht, was “man” mit ihm macht und ließ sich blenden.
    Es ist unglaublich was sich Vermieter und Ihre Anwälte alles einfallen lassen, um ihre unliebsamen und angeblich unhaltaren Mieter los zu werden; es ist einfach haarsträubend.
    Seit einem Jahr engagiere ich mich ehrenamtlich in Esslingen für Bedürftige und ihre Wohnverhältnisse, die bei genauerem Hinschauen noch katastrophaler sind, als in Stuttgart. Nun lebe ich in Stuttgart und bin auf der Suche nach Mitstreiter.

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