Hofbräu Areal

 

  • Übersicht

    Statt bezahlbare Wohnungen für ältere Menschen, Familien, Menschen mit geringerem Einkommen, Geflüchtete oder Studierende zu schaffen, will Hofbräu die Luxus-Eigentumswohnungen für teures Geld weiterverkaufen. Mit einer Erweiterung des Stadterneuerungsvorranggebiet Nummer zwei um die Fläche des Firmengeländes der Stuttgarter Hofbräu hätte die Stadt ein Vorkaufsrecht und damit die Möglichkeit das Grundstück selbst zu kaufen und bezahlbare Wohnungen zu bauen.

  • Kategorie

    Abriss und Neubau

  • Name

    Hofbräu-Areal in Heslach

  • Adresse

    Böblinger Str. 104 (Grundstück zwischen dem Gebrüder Schmid Weg und der Taubenstaffel)

  • Eigentümer/Investor

    Aldi-Süd

  • Beschreibung

    Aldi-Süd will auf dem ehemaligen Hofbräu Areal (aktuell leerstehende Schlecker-Filiale und Verwaltungsgebäude) einen Wohnpark mit Luxuswohnungen und eine Aldi-Filiale errichten. Die Aldi-Filiale soll 1200 m² umfassen, der Wohnparkrund etwa 50 Eigentumswohnungen.

  • Wohneinheiten Alt

    200 Wohneinheiten

  • Wohneinheiten Neu

    55 Eigentums-Luxuswohnungen und 4 öffentlich geförderte Wohnungen. Alle mit durchschnittlich 77m²

  • Durschnittsmiete Alt

    7,85 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter in den Altbauten in der Düsseldorfer Straße und Am Römerkastell

  • Durschnittsmiete Neu

    Ca 15 Euro

  • Anteil geförderte Wohnungen

    4 Sozialwohnungen

  • Projektbeginn

    Baubeginn im Frühjahr 2018
    Bauabschluss Ende 2019

  • Existiert eine Mieterinitiative

    Mieterinitiative Heslach

  • Klima und Umweltzerstörung:

    Mit jedem Abriss werden auch viele Bäume und Sträucher abgeholzt, gehen Wiesen und grüne Nischen verloren. Bäume sind jedoch enorm wichtig, weil sie Kohlendioxid verbrauchen und Sauerstoff produzieren. Bäume filtern Feinstaub und andere krankmachenden Schadstoffe aus der Luft. Sie spenden Schatten, mindern Lärm und sind nicht zuletzt Lebensraum für Vögel, Insekten und andere bedrohte Kleinlebewesen. Gerade das viele Grün im Hallschlag macht die Wohnsiedlungen so lebenswert. Es wird mit der Abrisspolitik vernichtet. Der grüne Baubürgermeister Peter Pätzold hat angekündigt, dass die Stadt den Klimawandel bei künftigen Nachverdichtungen berücksichtigen werde. Wenn das ernst gemeint sein soll, dann soll er im Hallschlag damit anfangen und die Kahlschlagpolitik endlich stoppen.