Archiv für März, 2022

Sa 26.03. Kundgebung: Wohnraum statt Profite!

Europaweiter Aktionstag – Housing Action Day am 26. März – Kundgebung: 14 Uhr | Erwin-Schoettle-Platz

Seit Jahren ist Stuttgart für Mieter:innen die teuerste Großstadt Deutschlands. Um fast 48% haben sich die Mieten seit 2009 verteuert, bei Neuvermietungen sogar um 72%! Das führt immer mehr zur Verdrängung von uns Menschen mit einem schmalen bis mittleren Geldbeutel. Doch auch am Stadtrand oder im Umland können sich Gering- und NormalverdienerInnen die Miete eigentlich nicht mehr leisten. Ein immer größerer Teil unseres Einkommens geht für Miete Heizung, Strom und andere Nebenkosten drauf. Gleichzeitig steigen auch die Preise für Lebensmittel, Sprit, VVS-Tickets und andere Ausgaben. Was nicht steigt? Unsere Einkommen.

Wie in allen andern Städten, ist Wohnraum Spekulationsobjekt, mit dem Milliarden vom ärmeren Teil der Bevölkerung auf die Konten der Reichen umverteilt wird.

Warum wird es immer schlimmer und nicht besser? Weshalb werden unsere Bedürfnisse den Profiten von Spekulanten untergeordnet?

Wessen Stadt?

In Stuttgart fehlt es uns an bezahlbaren Wohnungen.

Zahlen und Fakten aus Stuttgart

Anläßlich des europaweiten Aktionstags “Housing Action Day 2022” haben wir ein paar Zahlen und Fakten zusammengestellt. Und nicht vergessen:

Kundgebung: Wohnraum statt Profite | Sa 26. März | 14 Uhr | Erwin-Schoettle-Platz

1. Platz im Mietspiegelvergleich:

Stuttgart: Nicht nur bei den Autos, auch die Mieten an der Spitze!

Immer noch steht Stuttgart ganz vorn an der Spitze! Laut Mietspiegelindex sind die Mieten seit 2018 nur noch im beschaulichen Karlsfeld, einem Vorort von München, höher.

Freuen tut‘s wohl vor allem die Immobilienwirtschaft und Spekulant:innen – aber das ist ja im Rathaus schon lange wichtiger, als die Interessen der Mieter:innen…

Bis zu 6% Mieterhöhung bei der SWSG:


CDU, Grüne & Co. erhöhen Mieten in Stuttgart

Die städtische Wohnungsgesellschaft SWSG hat 2021 einen Gewinn von 23,4 Millionen erzielt. Trotzdem hat die Mehrheit im Gemeinderat eine Mieterhöhung von bis 6% und bis 35 Euro beschlossen.

Die SWSG ist die teuerste kommunale Wohnungsgesellschaft. Obwohl 40% der Wohnungen staatlich gefördert und preisgebunden sind, lag die Durchschnittsmiete